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Richtige Schuhgröße bei Diabetes: Was viele falsch machen

Ralph Tiedtke
2026-04-27 08:00:00 / Neuigkeiten Tiedtke-Medical

Bei Menschen mit Diabetes erfordern Füße eine besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Viele unterschätzen dabei die Bedeutung der korrekten Schuhgröße – ein Fehler, der ernsthafte Folgen haben kann. Denn zu enge oder zu lose Schuhe erhöhen das Risiko für Druckstellen, Blasen und Infektionen erheblich. Wie Sie die richtige Schuhgröße finden und worauf Sie achten sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Warum die Schuhgröße bei Diabetes so wichtig ist

Diabetiker haben oft eine reduzierte Sensibilität in den Füßen – eine häufige Folge der diabetischen Neuropathie. Das bedeutet: Druckstellen und Reibungen werden nicht rechtzeitig bemerkt. Während gesunde Menschen sofort merken, wenn ein Schuh drückt, bleibt dies bei Diabetikern oft unbemerkt. Kleine Verletzungen können sich dann unbemerkt zu ernsthaften Infektionen entwickeln. Die richtige Schuhgröße ist daher nicht nur eine Komfortfrage, sondern eine Gesundheitsfrage.

Darüber hinaus können schlecht sitzende Schuhe zu abnormalen Druckverteilungen auf dem Fuß führen und das Risiko für Fußgeschwüre erhöhen. Deshalb ist präventive Fußpflege für Diabetiker essentiell.

Häufige Fehler bei der Schuhwahl

Viele Menschen wählen ihre Schuhgröße nach dem gleichen Schema wie früher – doch der menschliche Fuß verändert sich mit den Jahren. Ein Fehler: Sie messen ihre Füße nicht regelmäßig neu aus. Idealerweise sollten Sie Ihre Schuhgröße mindestens einmal im Jahr überprüfen lassen, bevorzugt in einem Fachgeschäft.

Ein weiterer verbreiteter Fehler ist die Annahme, dass man mit einer universellen Schuhgröße auskommt. Tatsächlich können die Füße einer Person unterschiedlich groß sein – der rechte Fuß kann größer sein als der linke. Kaufen Sie daher nach dem größeren Fuß.

Auch zu breite Schuhe sind problematisch: Sie führen zu Reibung und ermöglichen zu viel Bewegung, was ebenfalls Blasen und Druckstellen verursacht. Die Lösung liegt in einer präzisen Balance zwischen Passform und ausreichend Platz für Diabetikersocken.

Die richtige Messweise und hochwertige Socken

Lassen Sie Ihre Füße am besten am Nachmittag messen, wenn sie leicht geschwollen sind – so erhalten Sie die realistischeren Maße. Tragen Sie dabei die Socken, die Sie normalerweise im Schuh tragen möchten. Spezielle Diabetikersocken mit nahtlosen Konstruktionen und gepolsterten Bereichen bieten hier einen wichtigen Vorteil: Sie reduzieren Druckstellen deutlich und verteilen den Druck gleichmäßiger.

Achten Sie beim Schuhkauf auf ausreichend Zehenraum – eine Daumenbreite Abstand zwischen dem längsten Zeh und der Schuhspitze ist ideal. Der Rist sollte fest sitzen, die Ferse nicht verrutschen.

Fazit: Die richtige Schuhgröße bei Diabetes ist ein wesentlicher Baustein der Fußgesundheit und sollte regelmäßig überprüft werden – kombiniert mit hochwertigen Diabetikersocken.

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